Hühner und Krankheiten

Hühner Krankheiten

Vogelgrippe

 

Hühner sind anfällig für verschiedene Krankheiten. Allen voran natürlich die allseits bekannte Vogelgrippe. Sollten mindestens drei deiner Hühner innerhalb von 24 Stunden sterben, musst du umgehend einen Tierarzt rufen, damit er ausschließen kann, dass die Vogelgrippe die Todesursache ist.

 

Schädlinge

 

Schädlinge, als Mäuse und Ratten sind zwar keine Krankheit, jedoch übertragen sie viele Krankheiten. Versuche also zu vermeiden, dass sie sich bei deinen Hühnern einnisten. Füttere deine Hühner täglich nur mit so viel Futter, wie sie tatsächlich auch fressen und lagere das Hühnerfutter an einem Ort, an dem es unzugänglich für die Schädlinge ist.

 

Hühnerschnupfen

 

Wenn deine Hühner Probleme beim Atmen haben und häufig niesen, kann ein Hühnerschnupfen der Grund dafür sein. Dieser kommt häufig bei starken Wetterumschwüngen vor. Tränende Augen sowie Fieber zählen ebenfalls zu den Symptomen. 

Leider eines deiner Hühner unter diesen Symptomen, trenne es von den anderen, um eine Ansteckung zu vermeiden. Desinfizieren alles gründlich und wechsle das Einstreu. Dein krankes Huhn sollte bei einem Tierarzt vorstellig werden.

 

Würmer

 

Ob deine Hühner von Würmern befallen sind, lässt sich feststellen, wenn die Würmer bereits sichtbar im Kot sind. In diesem Fall musst du all deine Hühner entwurmen, da der Befall sich wahrscheinlich schon auf alle Hühner ausgeweitet hat. 

Wenn deine Hühner schlecht Luft bekommen und abmagern kann aber auch ein Wurmbefall dahinter stecken. 

Vermeiden kannst du einen Wurmbefall, in dem du dafür sorgst, dass der Stall immer sauber ist und häufig gereinigt wird. Auch Schnecken können zur Übertragung von Würmern beitragen. Achte also darauf, dass deine Hühner möglichst keine Gelegenheit haben, Schnecken zu fressen.

Vorbeugend gibt es einige Naturpräparate, die du deinen Hühnern verabreichen kannst. Ist der Wurmbefall aufgetreten, rate ich dir zu Wurmkuren vom Tierarzt.

 

Salmonellen

 

Ein Salmonellenbefall bei deinen Hühnern äußert sich durch blasse Kämme und Kehllappen. Außerdem trinken deine Hühner vermehrt, magern ab, haben Durchfall und ihre Legeleistung ist reduziert.

Du kannst diesem Problem dadurch vorbeugen, indem du deine Hühner impfen lässt. Hierbei handelt es sich auch um eine Pflichtimpfung. Weiterhin solltest du auch darauf achten, dass der Stall immer sauber ist und das Futter immer im Stall gegeben wird.

Sollte es trotz aller Vorsicht einmal zu einem Salmonellenbefall kommen, ist ein Tierarztbesuch Pflicht.

 

Legenot

 

Bei der Legenot entsteht das Problem, dass das vom Huhn produzierte Ei nicht gelegt werden kann. Wenn du bemerkst, dass dein Huhn mehrmals hintereinander presst, ohne dass ein Ei herauskommt, es Nahrung und Wasser verweigert, sie komisch läuft und einen harten Bauch hat, deutet dies auf eine Legenot hin. Eine Legenot kann im schlimmsten Fall tödlich enden, du musst also schnell handeln. 

Erste Hilfe kannst du leisten, indem dein Huhn ein warmes (nicht heißes!) Bad bekommt oder du es mit einer Wärmelampe bestrahlst und ihr den Bauch massierst. All dies sorgt für Entspannung. Tritt dadurch aber keine Besserung ein, bring dein Huhn möglichst schnell zum Tierarzt.

 

Durchfall

 

Durchfall erkennst du daran, dass der Kot deiner Hühner stark flüssig/wässrig ist und öfter als normal erfolgt. Als Ursache kann ein Fütterungsfehler (z.B. durch eine Allergie oder ein falschen Trocken-/Nassfutter-Verhältnis) in Frage kommen oder aber auch ein Parasitenbefall.

Leidet eines deiner Hühner an Durchfall musst du zunächst herausfinden, welche Ursache dem zu Grunde liegt. Das wird dir selbst vermutlich nur schwerlich möglich sein, daher gilt auch hier wieder, nimm dein Huhn und fahr mit ihm zum Tierarzt. Der Tierarzt wird dir dann auch die beste Möglichkeit der Behandlung erläutern.

Abgesehen von den hier nun aufgeführten Krankheiten gibt es auch noch einige weitere. Grundsätzlich gilt, wenn du feststellst, dass es deinen Hühnern nicht gut geht und sie irgendwie komisch drauf sind und sich ungewöhnlich verhalten, bring sie bitte zum Tierarzt deines Vertrauens.

Denke dir im Zweifel nicht “erstmal ein paar Tage beobachten”, denn in ein paar Tagen kann es auch schon zu spät sein. Wenn du dir unsicher bist, ob ein Tierarztbesuch wirklich notwendig ist, rufe dort an und frag nach.